Am Freitag den 30. März ging es los. Abends um 19:55 Uhr fuhr unser Zug (CountryLink) von Melbourne nach Sydney. Die Sitze waren relativ bequem und man hatte beinfreiheit.
Wir fuhren die Nacht durch und kamen dann um 6_56 Uhr in Sydney an. Mit nur sehr wenig schlaf suchten wir unser Hostel, was zum Glück nicht allzu weit weg war und schön zentral nähe der City lag. Allerdings war das Hostel ein einziges Loch. Es war total dreckig und unser erstes Zimmer (wir wechselten später, was die Situation nicht besser machte) stank einfach nur bestialisch. Die beiden Mitbewohner hatten es wohl nicht so mit der Körperpflege. Es lag Essensreste auf dem Boden, überall Spinnenweben (Achtung in Sydney haust eins der tödlichsten Spinnenarten der Welt) und die decke in unserem Bad schimmelte bereits. Ich glaube es war unsere totale Müdigkeit was uns dazu bewegt hat, in diesem Loch zu übernachten, ach ja und auch unsere finanzielle Lage.
Na ja, dafür hat uns Sydney einiges wiedergegeben. Als wir Abends am Haus ankamen, stockte mir der Atem. Was für ein Anblick. Die Harbour Bridge und das Opera House standen dort in Ihrer vollen Schönheit. Das war wirklich einzigartig zu sehen. Diese Architektur ist wirklich unglaublich. Kurze Info zum Opera House. Als der dänische Architekt 1955 in einem Wettbewerb unter 233 eingereichten Plänen gewann, wusste man noch nicht von den Problemen die noch bevorstanden. Kontroverse über das radikalen Design und technische Schwierigkeiten hielten 1959 das Vorankommen auf. Zusätzlich summierten sich die Kosten.
1966 hatte Utzon genug. Er beschimpfte die Regierung und bezeichnete es als dilettantische Einmischung in seine Arbeit. Die Regierung von New South Wales schien ihrerseits glücklich über seine Abreise und übergab das Projekt einen einheimischen Architektenteam.
Die Kosten stiegen weiterhin. Der Staat finanzierte sie mit einer Lotterie. Als Königin Elizabeth die 2. das Gebäude 1973 eröffnete, hatten die Kosten für Sydneys neues Wahrzeichen die ersten Schätzungen zehnfach überstiegen und die Bauzeit um zehn Jahre überschritten. Glücklicherweise näherten sich Utzon und die Regierung 30 Jahre nach der Abreise des Architekten einander wieder an. Der über 80-jährige Utzon wurde gebeten, die Innenausstattung zu überarbeiten und einige seiner ursprünglichen Pläne umzusetzen.

Ansonsten glänzt die Stadt mehr mit Ihren schönen Parkanlagen und vor allem auch mit Bondi Beach. Dort haben wir uns auch erstmal nach der Reise hingelegt. Abends haben wir mit einer guten Pizza dort den Sonnenuntergang beobachtet. Sehr schön. Die Stadt an sich hat mir jetzt persönlich nicht so gefallen. Finde Melbourne schöner aber das ist eben jedermanns eigene Sichtweise. Im STA Travel in Sydney haben wir noch unsere letzten Hostels gebucht und somit die Reise vom organisatorischen abgeschlossen.
Nach drei Tagen hieß es dann aber auch schon wieder Abschied nehmen, denn Abends ging unser Zug weiter Richtung Norden zur Gold Coast, genauer gesagt zu Byron Bay


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